Zertifizierter Berater für Steuerstrafrecht

Das deutsche Steuerstrafrecht umfasst im weitesten Sinne alle Gesetze, die Sanktionen wegen Verstößen gegen deutsche Steuergesetze androhen.

Danach macht sich wegen Steuerhinterziehung strafbar, wer über steuerlich erhebliche Tatsachen pflichtwidrig unvollständige oder unrichtige Angaben macht oder die Finanzbehörden über solche pflichtwidrig in Unkenntnis lässt (§ 370 Abs. 1 Nr. 1, 2 AO).

 

 


Steuerdelikte sind schon lange keine Kavaliersdelikte mehr. Öffentlichkeitswirksame Durchsuchungen und der umstrittene Ankauf der Steuer-CD's aus der Schweiz zeugen von der Kreativität der Steuerbehörden. Gleichzeitig erhöht der Gesetzgeber stetig die Steuerlast des Bürgers. Wollen sich die Bürger dieser Belastung entziehen, überschreiten sie häufig – auch unbewusst - die Grenze des Legalen. Wird dies aufgedeckt, droht die Bestrafung. Soll dieser Zustand legalisiert werden, ist fundierte Beratung notwendig und sinnvoll. Aber auch Unschuldige können von Ermittlungen betroffen sein. In so einer Situation ist es für den Berater äußerst wichtig, schnell und sachgerecht zu handeln.

Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass das Steuerstrafrecht als Tätigkeitsgebiet für Anwälte und Steuerberater rapide an Bedeutung gewinnt. Das Weiterbildungsstudium Steuerstrafrecht gibt den Teilnehmern die Möglichkeit auf diesem Rechtsgebiet als Experte wahrgenommen zu werden und dort als entsprechende zu agieren.

 

Das bewährte Studienkonzept der FernUniversität Hagen ermöglicht eine umfassende berufspraktische Vermittlung in das komplexe Rechtsgebiet Steuerstrafrecht. Das Studium schließt mit einem Hochschulzeugnis ab gemäß § 62 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG).